seetal chile Poscht 06/2021

Alle Neuigkeiten auf einen Blick.

Liebe Freunde der seetal chile

von Matthias Altwegg

Kürzlich hat mich jemand aus der seetal chile auf folgenden Text von Maria Hüsing aufmerksam gemacht:

Mit Kummer vertraut sein, doch ohne Bitterkeit leben
an sich zweifeln, doch nicht verzweifeln
die Verborgenheit Gottes schmerzlich empfinden
und dennoch hoffnungsvoll glauben
um die eigene Schuld wissen und doch in der Gnade stehen
manches entbehren und doch alles haben
ich nenne es Christsein

Maria Hüsing nennt es Christsein. Ich würde es reifes Christsein nennen. Diese Worte erinnern mich an das Gebet von Franz von Assisi, das wir jeden Sonntag vor der Predigt hören. Als Christen leben wir in vielen Spannungsfeldern, die sich oft nicht auflösen lassen. In der Elektrizität ist Spannung eine Voraussetzung, dass Strom fliesst. Reifes Christsein kann die Spannungen des Alltags positiv und produktiv nutzen. Die Verwandlung unseres Wesens (Metamorphose) zielt darauf ab. Solche Texte halten uns einen Spiegel vor die Augen und zeigen uns das Potenzial für weiteres Wachstum auf.

Unsere Hauptspannung ist, dass wir zwischen Himmel und Erde leben. Der Kopf im Himmel, die Füsse auf der Erde. Gleichzeitig im Schon-Jetzt und Noch-Nicht. Das Reich Gottes hat schon begonnen, aber es ist noch nicht vollendet. Jesus ist nach seinem Erdendasein zu seinem Vater zurückgekehrt. Doch Er hat uns nicht allein zurückgelassen, sondern hat uns einen Beistand gegeben. Letzten Sonntag haben wir Pfingsten und somit die Sendung des Heiligen Geistes gefeiert. «Der Heilige Geist ist gewissermassen eine Anzahlung, die Gott uns macht, der erste Teil unseres himmlischen Erbes; Gott verbürgt sich damit für die vollständige Erlösung derer, die sein Eigentum sind. Und auch das soll zum Ruhm seiner Macht und Herrlichkeit beitragen» (Epheser 1,14 NGÜ).

Dieser Geist bewirkt zwei Dinge, die wir in den Spannungen des Alltags dringend brauchen: Eine zuversichtliche Hoffnung (Kolosser 1,27) und die Verwandlung unseres Wesens (2Korinther 3,18). Herr Jesus Christus, erfülle uns von neuem mit deinem Heiligen Geist!

Teens-Segnung – zweiter Akt

von Matthias Altwegg

Am 13. Juni 2021 dürfen wir erneut eine Teens-Segnung feiern. Die Jugendlichen, die gesegnet werden, stellen sich gleich selbst vor:

Ich bin Lina Ottlik von Dürrenäsch. Aktuell gehe ich noch in die 3. Bezirksschule und nach den Ferien mache ich eine Lehre als Zeichnerin Fachrichtung Architektur. Ich liebe es zu turnen, was auch mein Hobby ist. Jesus bedeutet mir Zuflucht und Vertrauen, was ich während der Lifegroup auch oft erleben darf.

Ich heisse Manuela Walti, bin 15 Jahre alt und komme aus Dürrenäsch. Momentan gehe ich noch zur Schule, freue mich aber darauf, im Sommer meine Lehre als KV zu beginnen. Die Lifegroup ist für mich sehr wichtig geworden, da ich in den letzten zwei Jahren nicht nur viel lernen konnte, sondern auch, weil ich dadurch neue Beziehungen aufbauen konnte, wofür ich sehr dankbar bin.

Ich bin Cedric Aeschimann und komme aus Dürrenäsch. Die Lifegroup bereitet mir immer viel Freude, denn man ist nicht in einer zu grossen Gruppe wie im glow, sondern man ist im kleinen Kreis mit seinen Freunden und kann sich gut auf die Themen wie z.B. die Apostelgeschichte fokussieren. Wir diskutieren viel über spannende Fragen, die auftauchen. Jesus bedeutet mir sehr viel und jedes Mal ist diese Bedeutung noch grösser, nachdem ich in der Lifegroup war.

Mein Name ist Elias Rindlisbacher, ich bin 15 Jahre alt und wohne in Dürrenäsch. In meiner Freizeit bin ich mit meinen Freunden unterwegs, am Sport machen oder bei schlechtem Wetter am Zocken. Die Lifegroup ist mega cool vor allem im Sommer, wenn wir draussen sind.

Ich bin Manuel Grossenbacher, 15 Jahre alt und besuche aktuell die 3. Bezirksschule. Ich verbringe gerne Zeit mit Freunden und spiele gerne Unihockey. In der Lifegroup haben wir meistens ein riesen Chaos beim Kochen. Im Moment bin ich daran, die Bibel durchzulesen und so zu leben, wie es Gott für richtig hält.

Ich bin Nico Kunz, 15 Jahre alt und wohne in Seon. Ich bin sehr gerne mit Freunden draussen oder im glow. Jesus spielt eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben und dafür bin ich sehr dankbar. Die Lifegroup hat mir sehr geholfen, Fragen, die ich über den Glauben hatte, zu klären und es half mir im Glauben mehr Erfahrungen zu sammeln.

Lebensraum schaffen

Unterdessen trifft sich jeden Samstag um 8:00 Uhr die Spurgruppe «Lebensraum schaffen». Zu dieser Gruppe gehören Andrea Werder, Hans Dössegger, Samuel Eggler, Dominik Hauser, Christoph Leimgruber, Martin Ottlik und Matthias Altwegg. Die Aufgabe besteht darin, kreative Ideen für mehr Lebensraum auf unserem Areal zu entwickeln.

Von Zeit zu Zeit wollen wir der ganzen Gemeinde Einblick in unser Tun und die Möglichkeit für Rückmeldungen geben. Aus diesem Grund werden wir am 14. Juni um 20:00 Uhr in einem Livestream unsere Ideen vorstellen. Am Sonntag darauf, dem 20. Juni, wird die Spurgruppe nach beiden Gottesdiensten zusammen mit ihren Skizzen und Vorschlägen vor Ort sein, das Gespräch mit Interessierten suchen und Rückmeldungen entgegennehmen. Wir freuen uns, wenn du diese zwei Termine in deiner Agenda dick anstreichst.

Andreina & Cédric

von Matthias Altwegg

Liebe Gemeinde, wir freuen uns sehr auf unsere Zukunft in der seetal chile und darauf, euch alle kennen zu lernen. Andreina wohnt momentan noch in Schaffhausen und ist Lehrerin an einer Primarschule. Cédric arbeitet als Pastor in der EFG Bern. Knapp vor der Coronakrise haben wir uns kennen und lieben gelernt. Am 10. Juli werden wir heiraten und in diesem Zusammenhang haben wir uns entschieden, gemeinsam an einem neuen Ort zu starten und sind sehr glücklich, dass wir in der seetal chile fündig geworden sind.

Cédric arbeitete seit 2013 als Jugendpastor in der EFG Bern und daneben studierte er an der STH Basel, wo er 2020 seinen Masterabschluss machte. In der Gemeinde war er seit Herbst 2019 für die Jugend und die Gesamtgemeinde zuständig. Diese Kombination gefiel ihm sehr gut und daher freut er sich sehr auch in der seetal chile eine ähnliche Funktion wahrzunehmen. Seine Freizeit verbringt er gerne mit Menschen, dies vor allem in einem gemütlichen Setting u.a. gerne auch bei einem kühlen Bier. Eine grosse Leidenschaft von ihm ist Indien. Bis Anfang 2020 reiste er regelmässig nach Indien und plant auch in Zukunft in der örtlichen Pastorenausbildung eine kleine Aufgabe zu übernehmen. Auch Andreina verbringt ihre Freizeit gerne mit Menschen und dient gerne im Hintergrund. Beruflich will sie sich ab Sommer neu orientieren und ist momentan noch auf Stellensuche. Zusammen gehen wir gerne spazieren und werden dabei wohl die einen oder anderen von euch antreffen. Daneben kochen wir sehr gerne und probieren gerne neue Rezepte aus. Ein weiteres gemeinsames Hobby ist das Auswärtsessen gehen, wir freuen uns schon jetzt auf die Restaurants im Seetal.
Wir freuen uns sehr die Gesichter hinter der seetal chile kennenzulernen. Bis bald, Andreina und Cédric

Inmitten der Vorbereitung

von Martin von Schoultz

Es freut uns, dass sich Martin von Schoultz (Tinu) als Freund im Aussendienst beworben hat. Die Gemeindeleitung hat grünes Licht gegeben für seine Kandidatur. Im Folgenden gibt uns Tinu einen Einblick in sein Herz und seine Pläne.

Seit meinen Einsatz auf den Philippinen 2017, glaube ich, dass Gott mich für die Mission ins Ausland berufen hat. Dieser Berufung möchte ich von Herzen nachkommen, weshalb ich mit Frontiers in Kontakt getreten bin und einen Langzeiteinsatz in Südostasien plane. Speziell habe ich Malaysia und Indonesien auf dem Herzen.

In mir brennt der tiefe Wunsch, Menschen in die Nachfolge von Jesus zu führen, so dass diese wiederum ihre Familien und Freundeskreise erreichen können. Persönlich hoffe ich dabei auch, meine Leidenschaft für Kinder in die Arbeit einbeziehen zu können. Weiter möchte ich Gott gehorsam sein und in meine Berufung hineinkommen.

Aktuell schliesse ich mein Theologiestudium ab und meine Anstellung in der seetal chile geht ebenfalls dem Ende zu (Ende Juli). Hinzukommt, dass ich im Juli nach Zürich in eine WG einziehen werde. Trotzdem werde ich auch weiterhin in der seetal chile anzutreffen sein.

Mit Frontiers sind wir aktuell in der Planung für einen dreimonatigen Visionstrip Ende Jahr, um Teams in Indonesien und Malaysia kennenzulernen und dabei den künftigen Einsatzort zu bestimmen.

Falls alles wie geplant klappt, werde ich im Februar 2022 die viermonatige Kandidatenzeit bei Frontiers in Rorschach in Angriff nehmen. Bis dahin ist es mein Ziel, Menschen zu finden, die mich finanziell und im Gebet unterstützen.

Für all diese kommenden Schritte bin ich sehr dankbar für eure tragenden Gebete. Martin von Schoultz (Tinu)

Unsere Finanzen

von Christoph Leimgruber

Über diese Grafik kann man nur staunen: einerseits über die grossen Einnahmen und andererseits über die noch grösseren Ausgaben. Der Grund für die Ausgaben ist, dass grössere Investitionen bereits getätigt wurden. Diese Säule wird sich im Laufe des Jahres dem Budget angleichen. Der Grund für die Einnahmen bist du! Vielen herzlichen Dank für Deine Gaben! Der Fonds für das Projekt «Lebensraum schaffen» steht bei 3550.-. Unsere Finanzlage ist Grund zu viel Dankbarkeit.

Infos in aller Kürze

von Matthias Altwegg

Generation+ ist der neue Name für unsere Seniorenarbeit. Wie alt muss man sein, um dazuzugehören? Diese Entscheidung können wir dir nicht abnehmen. Wir meinen: mit der Pension ist man noch kein Senior, gehört aber durchwegs zur Generation+.

Infos zu Personen

von Matthias Altwegg

Wir freuen uns, dass Jonny (Johannes) Rohr Mitglied in der seetal chile werden will. Alle bisherigen Mitglieder haben die Möglichkeit, in den nächsten 30 Tagen begründete Einsprache zu erheben.

In der Kinderhüte hat das Team mit Rahel Beck Verstärkung gekriegt. Herzlich willkommen Rahel und viel Freude mit den Kindern!

Rückblick

Termine

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